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Der Kampf gegen Windmühlen - Kreativität ist gefragt.

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Wie Steuerbehörden den Steuersündern auf die Schliche kommt. Von Facebook und Fake-Accounts.

Angeber/Nerd-Wissen gefällig? Wie viel Geld entgeht dem Fiskus jährlich bei vorsichtiger Schätzung durch Steuertricks und Steuersünder? Die Antwort lässt einem das neugierige Lächeln im Gesicht erfrieren – um die 50 Mrd. Euro!

Wir setzen noch einen oben drauf! Wie hoch ist der Betrag, den der Fiskus hiervon „einfängt“? Etwa 1,8 % davon...Das müssen wir jetzt erst einmal verdauen...

Wie kommt dieser riesengroße Unterschied zustande? Die Antwort ist einfach wie frustrierend – Mitarbeiterkapazitäten. Bei den Steuerbehörden Stapeln sich die Verdachtsfälle und drohen zu verjähren. Junge ambitionierte Mitarbeiter wenden sich der, aus Sicht der Steuerbehörden, "dunklen Seite der Macht" zu und gehen in die freie Wirtschaft. Grund sind die besseren Karrierechancen und die höheren Gehälter.

Grund genug um die volle Kreativität von Steuerbehörden abzurufen. Kürzlich wurde bekannt, dass einige Steuerbehörden die sozialen Medien nutzten, um potentiellen Steuersündern auf die Schliche zu kommen. So erstellte zum Beispiel die Behörde in Nordrhein-Westfalen Fake-Profile und versendete Freundschaftsanfragen, um auf die Timeline und Fotos einzelner Personen zu gelangen. Aus ermittlungstaktischen Gründen sicherlich sehr einfallsreich, jedoch zog die Behörde in NRW relativ zügig von dieser Herangehensweise ab, als Finanzministerien anderer Länder von „rechtlich nicht mehr gedeckten, unzulässigen Bereichen sprach.

Es wird wohl weiter wichtig sein, die Kreativität der Behörden zu fördern, um Steuersündern ein für alle Mal das Handwerk zu legen. Bei der Bewältigung der Masse der Verdachtsfälle wird jedoch nur eine Aufstockung der Mitarbeiter langfristig helfen – Es wird Zeit, dass die Behörden Ihre Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt steigern.

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