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Bilanzbuchhalter IHK: Voraussetzungen und Zulassung zur Prüfung

Neue Rechtsverordnung (RVO) für Bilanzbuchhalter-Prüfungen (gültig ab 24.12.2020)

Am 23.12.2020 wurde eine neue Rechtsverordnung für die IHK Bilanzbuchhalter-Prüfungen veröffentlicht, die zum 24.12.2020 in Kraft trat. Alle Prüflinge, die sich ab dem 24.12.20 zum ersten Versuch Ihrer IHK-Bilanzbuchhalter-Prüfung anmelden und sich nicht in einem laufenden Prüfungsverfahren befinden (zwischen schriftlicher und mündlicher Prüfung oder im Wiederholungs­versuch), legen die Prüfung automatisch nach der neuen RVO 2020 ab.
Prüflinge, die sich noch im Prüfungsverfahren nach der RVO 2015 befinden, können auf Antrag auf die neue RVO 2020 wechseln. Die Leistungen der schriftlichen Prüfung können jedoch nur angerechnet werden, wenn alle drei Aufgabenstellungen einzeln (mit mindestens 50 Punkten) vorab bestanden wurden. Ist dies nicht der Fall, muss die schriftliche Prüfung erneut abgelegt werden.

Im Rahmen der mündlichen Prüfung sind ebenso keine Änderungen zu erwarten, wie im Hinblick auf die zu prüfenden Inhalte der schriftlichen Prüfung.

Die Prüfung der Steuer-Fachschule wird im Frühjahr 2021 noch unter der bewährten Prüfungsordnung aus 2015 abgelegt.


Zulassungsvoraussetzungen (IHK)

Zur schriftlichen Prüfung wird zugelassen, wer folgendes nachweisen kann:

  1. eine erfolgreich abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf mit einer Berufsausbildungsdauer von drei Jahren.
  2. einen der folgenden Abschlüsse:
    • einen anerkannten Fortbildungsabschluss nach einer Regelung auf Grund des Berufsbildungsgesetzes als Fachwirt/-in oder als Fachkaufmann bzw. Fachkauffrau,
    • einen Abschluss als Staatlich geprüfter Betriebswirt oder Staatlich geprüfte Betriebswirtin oder
  3. einen der folgenden Abschlüsse und iene darauffolgende, mindestens einjährige Berufspraxis:
    • einen wirtschaftswissentschaftlichen Diplom- oder Bachelorabschluss einer staatlichen oder staatlich anerkannten Hochschule, einer Berufsakademie oder eines akkreditierten betriebswirtschaftlichen Ausbildungsganges einer Berufsakademie oder
  4. eine mindestens fünfjährige Berufspraxis.

Die Berufspraxis muss dabei inhaltlich wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines angehenden Bilanzbuchhalters haben und dabei überwiegend im betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen erworben worden sein.

Zur mündlichen Prüfung wird zugelassen, wer die schriftliche Prüfung bestanden hat.

Lehrgang beginnen & Zeit sparen

Beginnen Sie den Lehrgang, auch wenn die Voraussetzungen noch nicht erfüllt sind. Denn diese müssen Sie erst zum Zeitpunkt der Prüfungsanmeldung bei der IHK vorweisen.