Führt zum Erfolg. Seit 1950.

Selbstständig als Buchhalter

Veröffentlicht am

Selbsttest: Bin ich der richtige Typ für das eigene Büro?

60.000. Das ist die Zahl der selbstständigen Buchhalter in Deutschland. Das klingt zunächst einmal beeindruckend und für manch einen sogar abschreckend. Denn warum sollte ich mich selbstständig machen, wenn es doch schon so viele andere gibt?

Dass dieser Gedanke nicht ganz der Wahrheit entsprechen muss und was einen Gründer ausmacht, wollen wir hier einmal erörtern.

Gründungsgründe

Wieso jemand in die Selbstständigkeit geht, ist von Person zu Person unterschiedlich. Manchmal ist es der Wunsch nach Selbstbestimmung und Flexibilität, manchmal der Wille, das erwirtschaftete Geld gänzlich für sich behalten zu können. Für andere ergibt sich schlicht die Gelegenheit oder es ist aufgrund der Lebensumstände einfach die beste Wahl.

Welcher Grund am Ende den Ausschlag gibt, sich für eine Bürogründung zu entscheiden, ist jedoch von weniger Relevanz als man denken könnte. Wichtiger ist die richtige innere Einstellung und sich der Verantwortung den Mandanten gegenüber bewusst zu sein.

Unternehmerisches Denken als Softskill

Ein Schild an die Tür und die Mandanten rennen eben diese ein. Das ist in seltenen Fällen wirklich so, die Realität sieht aber meist anders aus. Damit ein Büro auf soliden Füßen steht, sollte der frischgebackene Inhaber die Rentabilität der angebotenen Leistungen stets im Blick haben. Ansonsten besteht die Gefahr, zwischen hohem Konkurrenz- und Preisdruck unterzugehen.

Obendrein kommen noch rechtliche Einschränkungen. Das Steuerberatungsgesetz schränkt die Werbemöglichkeiten und das Dienstleistungsangebot stark ein. Hier braucht es Souveränität und Sorgfalt, um sich erfolgreich zu behaupten.

Fachwissen als Basis

Unternehmerisches Denken ist jedoch nur die Startvoraussetzung für späteren Erfolg. Das Fundament der eigenen Arbeit muss die Begeisterung für Zahlen und betriebswirtschaftliche Themen sein – und natürlich ein hohes fachliches Niveau. Wichtig: Dieses sollte immer auf dem neuesten Stand sein.

Hierzu dienen vor allem Fortbildungen. Darüber hinaus helfen aber auch verschiedenste Infoportale, wie zum Beispiel www.buchhalterseite.de, up to date zu bleiben.

Empathie kann auch nicht schaden

Als selbstständiger Buchhalter ist man nicht einfach nur der Zahlenmensch. Klar, Fibu sowie die Lohn- und Gehaltsabrechnung sind das täglich Brot. Doch hier hört die Arbeit nicht auf. Sensible Daten wollen verwaltet werden und das ist nur ein Teil des Service für den Mandanten. Zuverlässigkeit hat deswegen höchste Priorität und mit der Zeit muss man ein Gespür dafür entwickeln, was der Kunde braucht. Ob das nun einfach den Rücken freihalten oder Krisenmanagement ist. Hierfür bedarf es Fingerspitzengefühl.

Ebenso wichtig ist der richtige Riecher für den Beratungsbedarf der eigenen Klienten. Je schneller man als junger Gründer einen Instinkt dafür entwickelt, welche Dienstleistungen der Mandant wünscht – und welche nicht – desto besser ist auch die Zusammenarbeit.

Den Stress nicht an sich heranlassen

Neue Mandanten, Werbung für das Büro, keine Vertretung, Wochenendarbeit. Der Start in die Selbstständigkeit kann am Anfang eine echte Belastung sein. Umso wichtiger ist es, sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen.

Rückschläge passieren und Fehler werden gemacht. Relevant ist, dass man aus diesen lernt und gestärkt hervorgeht.

Wer mehr über selbstständige Buchhalter in Deutschland erfahren möchte, findet umfassendes Wissen in der Buchhalter-Studie von Agenda.

Die richtigen Kurse für den Weg dorthin gibt es hier:

Archiv