Führt zum Erfolg. Seit 1950.

Beruf Anlagenbuchhalter

Der Beruf Anlagenbuchhalter zeichnet sich durch hervorragende Zukunftsperspektiven aus. Finden Sie heraus, ob der Beruf zu Ihnen passt und welche Vielfalt und Möglichkeiten der Abschluss Anlagenbuchhalter für Sie bereithält. Bei uns erfahren Sie alles über die notwendigen Fähigkeiten, die Aufgaben und Arbeitsbereiche, das Gehalt, die Ausbildung und mögliche Karriereperspektiven.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Als angesehene Spezialisten im Bereich der Finanzbuchhaltung besetzen Anlagenbuchhalter meist wichtige Schlüsselpositionen in Unternehmen
  • Als Anlagenbuchhalter finden Sie Beschäftigung in nahezu allen Branchen
  • Zu den wichtigsten Aufgaben zählen die Dokumentation und Bewertung von Veränderungen bei Anlagegütern, die Aufnahme neuer Sachanlagen in die sog. Anlagekartei sowie die kalkulatorische, bilanzielle und steuerrechtliche Ermittlung der Abschreibungen
  • Das durchschnittliche Anlagenbuchhalter-Gehalt liegt in Deutschland bei 43.800 Euro brutto.

Berufsbild

Als angesehene Spezialisten im Bereich der Finanzbuchhaltung besetzen Anlagenbuchhalter meist wichtige Schlüsselpositionen in Unternehmen. Mit Ihrem Expertenwissen über langlebige immaterielle sowie materielle Wirtschaftsgüter spielen Sie für die Liquiditäts- und Investitionsplanung eine außerordentlich wichtige Rolle.

Mit Hilfe umfassender Datenerfassung und -auswertung liefern Sie zudem der Geschäftsführung entscheidungsrelevante Daten und tragen damit zur Planung langfristiger Strategien im Unternehmen bei. Gerade deshalb erfordert das Berufsfeld spezialisierte Fachkräfte gespickt mit aktuellem und greifbarem Wissen.

Typische Branchen

Ähnlich wie im Bereich der Finanz- oder Bilanzbuchhaltung sind Anlagenbuchhalter nicht auf einen speziellen Wirtschaftsbereich festgelegt. Daher finden Sie Beschäftigung in nahezu allen Branchen. Dazu zählen: Bau, Architektur, Maschinen- und Fahrzeugbau, Finanzdienstleistungen, Immobilien, Gesundheit, Hotel, Gaststätten, Tourismus, Medien, Feinmechanik, Optik, Nahrungs-, Genussmittelherstellung, Textil und Bekleidung etc.

Wie werde ich Anlagenbuchhalter?

Die Ausbildung zum Anlagenbuchhalter ist keine klassische Berufsausbildung. Um als Anlagenbuchhalter arbeiten zu können, wird somit eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie eine mehrjährige Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich vorausgesetzt.

Der Lehrgang zum Anlagenbuchhalter schließt mit einer schriftlichen Online-Prüfung ab. Diese ist Grundlage für die Ausstellung des qualifizierten Zertifikates „Anlagenbuchhalter“. Neben einer Weiterbildung in Teilzeit (Abendlehrgang) bietet die Steuer-Fachschule Dr. Endriss imit der Möglichkeit der flexiblen Zeitgestaltung einen Fernlehrgang an.

Fokus Fernlehrgang: Höchste Flexibilität für Ihren Erfolg

Sie interessieren sich für eine Fortbildung zum Anlagenbuchhalter, doch Sie möchten selbst entscheiden, wann und wo Sie lernen? Dann könnte ein Fernlehrgang genau das Richtige für Sie sein.

In der heutigen Zeit wird das Arbeiten immer flexibler. Warum also bei der Weiterbildung Abstriche machen?

Fernlehrgänge erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Insbesondere für Berufstätige oder Arbeitnehmer mit unregelmäßigen Arbeitszeiten bietet ein Fernlehrgang zahlreiche Vorteile. Aufgrund der Möglichkeit einer flexiblen Lerneinteilung, lässt sich ein Fernlehrgang ideal in den beruflichen Alltag integrieren. Weder Zeit noch Ort stellen hier ein Hindernis dar. Ein Fernlehrgang können Sie in der Regel jederzeit beginnen – daher sind Sie nicht an bestimmte Termine oder Orte gebunden.

Zudem schätzen viele Arbeitgeber den Abschluss per Fernlehrgang, denn ein Fernlehrgang neben dem Beruf zu absolvieren erfordert ein hohes Maß an Selbstdisziplin, Motivation und Zeitmanagement.

Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann lassen Sie sich von unserem Fernlehrgang überzeugen

Welche Aufgaben hat ein Anlagenbuchhalter?

Anlagenbuchhalter bekleiden in vielen Unternehmen Schlüsselpositionen. Sie sind im Bereich der Finanzbuchhaltung Spezialist für die längerfristig eingesetzten Wirtschaftsgüter des Betriebs. Dazu gehören Sachanlagen wie Immobilien und technische Geräte, Finanzanlagen in Form von Wertpapieren oder Beteiligungen an anderen Unternehmen, aber auch das immaterielle Vermögen, wie beispielsweise Rechte und Lizenzen. Neben Wertabschreibungen gehören also Erfassung, Bewertung und Verwaltung zu den Kerntätigkeiten.

Die typischen Aufgaben eines Anlagenbuchhalters lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  • Dokumentation und Bewertung von Veränderungen bei Anlagegütern
  • Ermittlung von Abschreibungen (kalkulatorische, steuerliche, bilanzielle)
  • Mitwirkung bei der Erstellung von Monats-, Quartals und Jahresabschlüssen
  • Erstellen von Berichten und Analysen für das interne und externe Berichtswesen
  • Informationsquelle für wichtige Investitions- und Managementpläne
  • Aufnahme neuer Sachanlagen in die sog. Anlagekartei
  • Durchführung von Wirtschaftlichkeitsanalysen
  • Entgeltabrechnung
  • Mitwirkung bei Investitionsplanungen
  • Entwicklung von Strategien für die Instandhaltung einzelner Sachanlagen
  • Ansprechpartner für Wirtschaftsprüfungen und Steuerberatungen
  • Dokumentation des Anlagevermögens
  • Kalkulatorische, bilanzielle und steuerrechtliche Ermittlung der Abschreibungen
  • Verwaltung und Bewertung aller Wirtschaftsgüter im Anlagevermögen
  • Erfassung und Bilanzierung von Leasing-Objekten gemäß IFRS

Was verdient ein Anlagenbuchhalter?

Der Durchschnittsverdienst im Beruf liegt laut der Online Jobplattform Stepstone.de bei 43.800 Euro brutto im Jahr.

Doch wie auch in anderen vergleichbaren Berufen ist die genaue Höhe des Gehalts allerdings von mehreren Faktoren abhängig:

  • Persönliche Kompetenz
  • Berufserfahrung
  • Region
  • Aufgaben- und Verantwortungsbereich
  • Größe des Unternehmens

Nicht zuletzt entscheidet natürlich auch das individuelle Verhandlungsgeschick über die Höhe des künftigen Lohns.